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Jeder, der sich mit der homöopathischen Verschreibung beschäftigt, wird immer wieder fasziniert sein von den beinahe unbegrenzten therapeutischen Möglichkeiten. Allerdings weiß er auch, dass es einige Mühe macht, das richtige Mittel für einen bestimmten Symptomenkreis und für das spezielle Wesen des Symptomträgers aus dem großen Angebot zu bestimmen. Beschäftigen wir uns länger mit einem Mittel, bekommen wir ein immer klareres Bild von seinem Wesen, und können es auch immer gezielter anwenden.
Die intensivste (Selbst-)Erfahrung ist die Arzneimittelprüfung.
Ich jedenfalls werde nie wieder vergessen, welch skurrile und weltfremde Figuren mir bei einem Nachtspaziergang begegneten nach einer Arzneimittelprüfung von Hyoscyamus. Bei der Auswahl von homöopathischen Mitteln kann ich mich heute von diesen Bildern leiten lassen.
Unsere Fortbildung Homöopathie wird in diesem Jahr geleitet von der Heilpraktikerin Kriemhild Port. Sie arbeitet mit klassischer Homöopathie, und sie entwickelt neue Mittel durch Verreibung und/oder sie nutzt die Möglichkeit der hypnotischen Trance und des “wissenden Feldes” in Aufstellungen, um Erfahrungen mit den Mitteln zu machen. Die Auswahl der Mittel erfolgt nicht willkürlich, sondern entsteht aus Begegnungen (den Rubin fand sie beim Staubsaugen in ihrer Wohnung), Träumen (die Nachtkerze), Geschenken (Turmalin, Granat) oder Ideen aus ihren Seminargruppen(Mammutbaum).
Wir bieten an
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